Regelungen für die Auslandsförderung

Bitte beachten Sie, dass es derzeit zu Verzögerungen bei der Bearbeitung der Auslandsanträge kommen kann.

1. Aktuelle Vorhaben ab dem 01.10.2020

Das Auswärtige Amt hat am 17.03.2020 (vorerst bis zum 30.9.2020) eine weltweite Warnung für nichtnotwendige oder touristische Reisen ausgesprochen.

Für einige Mitgliedsstaaten der EU, Schweiz, Norwegen, Island, Liechtenstein und das Vereinigte Königreich wurde die Reisewarnung ab dem 15.06.2020 aufgehoben. Es gelten individuelle Reisehinweise. Sie sollten daher weiterhin Ihre Reisetätigkeiten beschränken. Dies gilt auch für Studien- und forschungsbezogene Reisen, auch solche, die Sie in Ihrem Gastland oder von dort aus geplant haben.

Solange Reisewarnungen bestehen, werden Bewilligungen von Auslandsaufenthalten nur unter Vorbehalt ausgesprochen.

Auslandsaufenthalte ab Oktober 2020 werden unter folgenden Bedingungen bewilligt:

  • Im Verlauf des Bewilligungszeitraums ist eine physische Anwesenheit im Gastland wahrscheinlich. Die geplante Durchführung von Präsenzveranstaltungen im Bewilligungszeitraum muss durch eine Absichtserklärung oder einen ähnlichen Nachweis der Gastinstitution bei Antragstellung belegt werden.
  • Außerhalb der Präsenzzeiten müssen Online-Angebote in Vollzeit genutzt werden. Alternativ ist auch eine Kombination aus Präsenz- und Online-Unterricht möglich, sofern dadurch ein Vollzeitstudium gewährleistet ist. Dies ist ebenfalls durch einen Nachweis bei Antragstellung zu belegen.
  • Famulaturen, PJ-Tertiale, freiwillige Praktika, Tagungen, Meisterkurse und Residenzen werden nur bewilligt, wenn eine vollständige Anwesenheit vor Ort gewährleistet ist.
  • Die Auszahlung einiger Komponenten der Auslandsförderung (Lebenshaltungskostenpauschale, Reisekostenpauschale, Auslandskrankenversicherung) ist an die Anwesenheit im Zielland geknüpft. Studiengebühren können auch bei reiner Online-Lehre ohne Anwesenheit im Zielland übernommen werden. Sollte zum Bewilligungszeitpunkt (Datum der Fallkonferenz) eine Reisewarnung bestehen, werden alle Kostenarten außer die Studiengebühren erst ausgezahlt, wenn die Anwesenheit im Zielland belegt wird. Bitte verwenden Sie hierfür dieses Formular.

Reine Online-Vorhaben werden nur bewilligt, wenn die Gastinstitution geschlossen ist und das Online-Angebot als vollständiges Äquivalent des Präsenzangebotes anzusehen ist. . In diesem Sinne äquivalente Online-Vorhaben können auch bei bestehender Reisewarnung gefördert werden. Förderfähig sind hier im Wesentlichen die anfallenden (Studien-)Gebühren. Sobald die Umstellung auf Präsenzformate erfolgt und sofern keine Reisewarnungen bestehen, ist die Ausreise ins Zielland für die weitere Förderung obligatorisch.

Im Falle eines kurzfristigen Nichtantritts oder einer kurzfristigen verfrühten Rückreise können nicht stornierbare Kosten nicht erstattet werden. Bitte wägen Sie daher bei allen Reisezielen ab, bevor Sie finanzielle Verbindlichkeiten eingehen, ob Ihr Reiseplan gemäß der zu erwartenden Entwicklung der COVID-19-Pandemie möglich erscheint oder nicht. Wenn eine hohe Gefahr des Abbruchs oder der Quarantäne gegeben ist, bitten wir Sie, auf die Reise zu verzichten bzw. diese zu verschieben. Bitte berücksichtigen Sie bei Ihren Planungen die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes, Quarantänebestimmungen vor Ort und die persönlichen und finanziellen Risiken, die mit einer möglichen Verschlechterung der pandemischen Lage einhergehen (einschließlich der Qualität und Kapazitäten des Gesundheitssystems des Gastlandes, Risiko der Schließung von Wohnheimen und Hotels etc.).

Bitte informieren Sie uns unverzüglich über Änderungen Ihres Vorhabens.

2. Bereits bewilligte und bis zum 30.06.2020 angetretene Aufenthalte

Bitte beachten Sie die Regelungen in diesem Dokument.

 

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