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Regelungen für die Auslandsförderung

Bitte beachten Sie, dass es derzeit zu Verzögerungen bei der Bearbeitung der Auslandsanträge kommen kann.

Aktuelle Vorhaben ab dem 01.10.2020

Das Auswärtige Amt hat am 17.03.2020 eine weltweite Warnung für nichtnotwendige oder touristische Reisen ausgesprochen. Seit dem 1. Oktober 2020 gelten zusätzlich wieder länderspezifische Reise- und Sicherheitshinweise (vgl. die entsprechenden Informationen des RKI und des Auswärtigen Amtes).

Bewilligung von Auslandsaufenthalten

Die Förderung eines Auslandsaufenthaltes setzt grundsätzlich weiterhin die physische Anwesenheit im Zielland voraus. Von dem Erfordernis vor Ort zu sein wird aktuell angesichts der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen abgesehen, wenn

  • eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für das Zielland besteht und / oder die Einreise in das Zielland nicht möglich ist (= Einreisebeschränkung).
    Sobald keine Einreisebeschränkung mehr besteht, ist die Ausreise ins Zielland für die weitere Förderung obligatorisch. Bitte nehmen Sie in diesem Fall unverzüglich Kontakt mit uns auf.
  • die ausländische Ausbildungsstätte im Zielland die Ausbildung / Lehre vorübergehend ausschließlich online durchführt.
    Das Online-Angebot muss als adäquater Ersatz für die sonst angebotene Präsenz-Ausbildung konzipiert sein. Die geplante Durchführung von reiner Online-Lehre im Bewilligungszeitraum muss durch eine Erklärung oder einen ähnlichen Nachweis der Gastinstitution bei Antragstellung belegt werden.
    Sobald die Lehre wieder auf vollständige Präsenzlehre umgestellt wird, ist uns das unverzüglich mitzuteilen.

Kurzaufenthalte

Bis zum 31.07.2021 anzutretende Kurzaufenthalte (d. h. unter drei Monaten, z. B. Famulaturen, Tagungen, freiwillige Praktika, Residenzen und Sprachkurse), die im Zielland durchgeführt werden sollen, können bei bestehender coronabedingter Reisewarnung nicht gefördert werden. Ausgenommen hiervon sind in der jeweiligen Studienordnung vorgesehene Formate. Dies ist im Einzelfall nachzuweisen. 

Für diese Fälle gilt, dass die Auslandsförderung generell nur gewährt werden kann, wenn die gastgebende Institution den Lehrinhalt zumindest in Hybridform (Mix aus Präsenz- und Onlineveranstaltungen) anbietet und die physische Anwesenheit im Zielland während des Bewilligungszeitraumes gewährleistet ist.

Auch hier gilt: Reine Online-Vorhaben werden nur bewilligt, wenn die Gastinstitution geschlossen ist und das Online-Angebot als vollständiges Äquivalent des Präsenzangebotes anzusehen ist. In diesem Sinne äquivalente Online-Vorhaben können auch bei bestehender Reisewarnung gefördert werden. Förderfähig sind hier im Wesentlichen die anfallenden (Studien-)Gebühren. Sobald die Umstellung auf Präsenzformate erfolgt und sofern keine Reisewarnungen bestehen, ist die Ausreise ins Zielland für die weitere Förderung obligatorisch.

Zahlungen

Die Höhe der Auslandsförderung richtet sich weiterhin nach dem Ort des Aufenthaltes. Die Auszahlung einiger Komponenten der Auslandsförderung (Lebenshaltungskostenpauschale, Reisekostenpauschale, Auslandskrankenversicherung) ist an die Anwesenheit im Zielland geknüpft. Die Anwesenheit im Zielland muss nachgewiesen werden. Bitte verwenden Sie hierfür dieses Formular. Erst nach Erhalt des Nachweises werden die oben genannten Komponenten der Auslandsförderung ausgezahlt.

Ausnahme: (Studien-)Gebühren können auch bei reiner Online-Lehre ohne Anwesenheit im Zielland übernommen werden. Die Auszahlung erfolgt im Falle der Bewilligung im ersten Monat des bewilligten Zeitraumes.

Im Falle eines kurzfristigen Nichtantritts oder einer coronabedingten vorzeitigen Beendigung des Auslandsaufenthaltes können nicht stornierbare Kosten nicht erstattet werden. Bitte wägen Sie daher bei allen Reisezielen ab, bevor Sie finanzielle Verbindlichkeiten eingehen, ob Ihr Reiseplan gemäß der zu erwartenden Entwicklung der COVID-19-Pandemie möglich erscheint oder nicht. Wenn eine hohe Gefahr des Abbruchs oder der Quarantäne gegeben ist, bitten wir Sie, auf die Reise zu verzichten bzw. diese zu verschieben. Bitte berücksichtigen Sie bei Ihren Planungen die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes, Quarantänebestimmungen vor Ort und die persönlichen und finanziellen Risiken, die mit einer möglichen Verschlechterung der pandemischen Lage einhergehen (einschließlich der Qualität und Kapazitäten des Gesundheitssystems des Gastlandes, Risiko der Schließung von Wohnheimen und Hotels etc.).

Eine Verschiebung des Aufenthaltes innerhalb des Kalenderjahres 2021 ist grundsätzlich möglich. Verschiebt sich der Auslandsaufenthalt um maximal zwei Monate, reicht eine Mitteilung per E-Mail an die zuständige Sachbearbeiterin oder den zuständigen Sachbearbeiter sowie eine aktualisierte Zusage der Gasthochschule oder Gastinstitution. Bei einer Verschiebung von mehr als zwei Monaten muss ein aktualisierter Antrag auf Auslandsförderung zur nächstmöglichen Fallkonferenz eingereicht werden.

Bitte informieren Sie uns unverzüglich über Änderungen Ihres Vorhabens.

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