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Das Cusanuswerk trauert um Hans Tietmeyer

Eine der Gründergestalten des Cusanuswerks ist am Fest des Apostels und Evangelisten Johannes verstorben

Mit Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hans Tietmeyer, der am 27.12.2016 im Alter von 85 Jahren verstorben ist, verliert die Begabtenförderung der katholischen Kirche in Deutschland eine prägende Persönlichkeit und eine Gründergestalt.

Geboren 1931 in Metelen, gehörte er dem Cusanuswerk zunächst als einer der ersten Stipendiaten an. Im Anschluss war Tietmeyer, der Katholische Theologie sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften studiert hatte, der erste Geschäftsführer des Cusanuswerks. Als Vorsitzender des Trägervereins Cusanuswerk e. V. hat er ein halbes Jahrhundert, von 1961 bis 2011, die Geschicke der bischöflichen Begabtenförderung ganz entscheidend bestimmt und ihre Dynamik gestärkt. Mit der Gründung der Stiftung Begabtenförderung Cusanuswerk im Jahre 2002 hat er erneut einen wichtigen Schritt zur Zukunftssicherung der katholischen Studienförderung getan.

Noch im Sommer des Jubiläumsjahres 2016 hat sich Hans Tietmeyer in der Jubiläumspublikation mit Emphase für die Notwendigkeit und den Sinn einer katholischen Begabtenförderung in Deutschland geäußert und auf die Frage, was er jungen Cusanerinnen und Cusanern mit auf den Weg geben möchte, geantwortet: „Das Erlernen von Verantwortung ist entscheidend.“ Und er fügte hinzu: „Das Cusanuswerk soll seine Aufgabe stets von neuem erkennen und weiterentwickeln.“ Dieser Aufgabe hat sich Hans Tietmeyer selbst mehr als fünf Jahrzehnte mit Herz und Verstand gewidmet.

Das Cusanuswerk gedenkt seiner in Dankbarkeit, mit Respekt und in der Verbundenheit des Glaubens. Wir werden Hans Tietmeyer ein ehrendes Andenken bewahren und ihn in unser Gebet einschließen. Seiner Familie gilt unser Mitgefühl.


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