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As peaceful as possible. Cusanusgottesdienst beim Katholikentag

Fotos: Kathrin Lambert

Gregorianischer Gesang erklingt in der morgendlichen Petirkirche. Die Klänge des von Kathrin Lambert installierten Aerophons, die aufwachenden Bewegungen und der expressive Tanz von Leo Gnatzy und schließlich die zentrierenden Kompositionen von Luis Reichard nehmen die mehr als zweihundert Personen mit in das Gebet, den Gesang, ins Hören auf das Evangelium und die Feier der Eucharistie hinein.

Morgens um  sechs, fast drei Stunden lang: Es ist ein einzigartiger und ungewöhnlicher Gottesdienst, der von Dr. Siegfried Kleymann als Geistlichem Rektor des Cusanuswerkes geleitet wird. Nach altkirchlicher Tradition werden Eucharistie und Agape-Mahl miteinander verbunden: In einer eindruckvollen Gabenbereitung bringen zwanzig Stipendiatinnen und Stipendiaten die eucharistischen Gaben sowie Brot für das Frühstück zum Altar. Nach der Kommunion schließt sich in der Kirche das Frühstück an, bevor die Mitfeiernden gestärkt und gesegnet in den Katholikentag gehen. Martin Schmidt (Klavier), Andreas Theobald (Gesang und Syntheziser), Luis Reichard (Gesang, Flügelhorn, Piano) und Patrick Leuchter (Sound) sowie viele Mitwirkende aus dem Cusanuswerk geben diesem österlichen Morgengottesdienst sein hoffnungsvolles und aufbauendes Gesicht. Eine über 80jährige Mitfeiernde stellt, als sie nach dem generationenübergreifenden Frühstück und dem motivierend-beschwingten "Aufbruch" von Leo Gnatzy die Petrikirche verlässt, dankbar fest: "Es war wie ein Jungbrunnen für mich."


Das Cusanuswerk

 
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