Unter dem Titel „Mit Feder und Flügel“ fand am 5. Dezember 2025 ein Vortrags- und Musikabend mit den Altcusanern Dr. Matthias Kopp, Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz und Konsultor des vatikanischen Dikasteriums für Kommunikation, und Toni Ming Geiger, Pianist, statt. Rund 40 Gäste erlebten einen eindrucksvollen Dialog von Vortrag und Musik in der Geschäftsstelle des Cusanuswerks.
Dr. Matthias Kopp berichtete ausgehend von langjährigen Forschungen zu seiner Dissertation „Iraks christliches Erbe. Vom Überleben im Zweistromland“ (Herder 2025) über die dramatische Lage ebenso wie über den Glanz des uralten christlichen Erbes dieser Region. „Mir geht es darum, das reiche christliche Erbe des Irak lebendig zu halten – und das hat eine zweitausendjährige Geschichte, wovon die vergangenen 25 Jahren die schwärzesten waren. Aber das Christentum hat überlebt und jene, die geblieben sind, und jene, die zurückkehren, brauchen unsere Solidarität aus dem Westen. Ich bin dankbar, ein Stück dieses Weges mitbegleiten zu können, auch durch einen Abend im Cusanuswerk.“
Künstlerisch vertieft wurde der eindrückliche Vortrag durch den Pianisten Toni Ming Geiger von der Hochschule für Musik und Tanz, Köln. Der ehemalige Stipendiat der Musikerförderung des Cusanuswerks ist für seine musikalischen Arbeiten, in denen er Kulturen und Epochen verbindet, mit renommierten Preisen ausgezeichnet worden. Am Flügel brachte er mit Stücken wie Ravels „La vallée des cloches“ und zeitgenössischen nahöstlichen Kompositionen von Tigran Hamasyan oder Fazıl Say Funkelndes zugleich wie Bitteres des christlichen Nahen Ostens zum Ausdruck. Den beiden Referenten des Abends, Dr. Kopp und Herrn Geiger, dankte das Publikum mit herzlichem Beifall.
Inspiriert und ermöglicht wurde das Veranstaltungsformat durch die großzügige altcusanische Spende eines Konzertflügels. Damit erinnere das Stifterehepaar Dr. Michael Ziegler und Lutgart Deneys an den Auftrag zu „tieferen Resonanzen“, der das Cusanuswerk präge, so der Generalsekretär des Cusanuswerks, Dr. Thomas Scheidtweiler in seinen Dankesworten.






