Talente sichern – Zukunft gestalten

Vom 16. bis zum 18. November 2018 ging mit der Abschlussveranstaltung des Karriereförderprogramms für Frauen (KFP) die sechste Runde des erfolgreichen Mentoringprogramms für Stipendiatinnen der Begabtenförderungswerke zu Ende. Unter dem Thema „Netzwerken“ widmeten sich die Teilnehmerinnen und Ehemaligen Strategien des Netzwerkens in einer Arbeitswelt, die aktuell einem besonders schnellen Wandel unterworfen ist.

"Das KFP hat sich dank der Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu einem hocheffizienten Cross-Mentoringprogramm entwickelt, das Stipendiatinnen der Begabtenförderungswerke im Übergang zum Beruf wirkungsvoll fördert. Es ist ein großes Netzwerk entstanden, das über die Programmphase hinaus Wirkung entfaltet", sagte Prof. Dr. Georg Braungart, Leiter des Cusanuswerks, im Rahmen der feierlichen Abschlussveranstaltung am 18.11.2018. "Wir sind von Herzen dankbar für die Arbeit der Mentorinnen und Mentoren, die sich mit ihrer ganzen Persönlichkeit ehrenamtlich über 18 Monate für die Stipendiatinnen engagiert haben. Sie haben damit großen Anteil an der Biographieförderung der Werke." Er dankte allen Kooperationspartnern für die vielfältige Unterstützung, ohne die das Programm heute nicht eine so weithin sichtbare Relevanz haben würde.

Zur feierlichen Abschlussveranstaltung waren neben den Mentees und Mentorinnen und Mentoren viele Ehemalige und Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft, Kirche und Medien ins Hotel Dietrich-Bonhoeffer-Haus nach Berlin gekommen.

In ihrer Festrede machte Professorin Dr. Christiane Funken, Leiterin der Medien- und Geschlechtersoziologie an der Technischen Universität Berlin, auf die vielfältigen Chancen für Frauen in der durch die Digitalisierung und Globalisierung radikal veränderten Arbeitswelt aufmerksam. „Frauen sind für die speziellen Herausforderungen der neuen Arbeitswelt prädestiniert“, so Prof. Dr. Christiane Funken. Sie hob insbesondere die Bedeutung von Netzwerken hervor, die Frauen noch stärker für sich nutzen sollten.  

Im Rahmen des Wochenendprogramms hatten die Teilnehmerinnen Gelegenheit, die gemeinsame Arbeit der vergangenen 18 Monate zu reflektieren. Mit Ehemaligen und Gästen des Programms tauschten sie sich u. a. über digitales Netzwerken aus.

"Das Programm hat uns wesentlich dabei unterstützt, zu erkennen, wie viel wir mit unseren Stärken und Fähigkeiten erreichen können. Darüber hinaus habe ich sowohl unter den Mentees als auch unter den anderen Beteiligten viele spannende und inspirierende Persönlichkeiten aus völlig unterschiedlichen Disziplinen und mit gänzlich anderen Hintergründen kennenlernen dürfen. Das Mentoringprogramm war für mich sehr bereichernd und ich möchte es nicht missen", sagte Sandra Victoria Rothhaar, Mentee des Programms und ehemalige Stipendiatin der Hanns-Seidel-Stiftung, zum Schluss der Veranstaltung.


Hintergrund:

Das Karriereförderprogramm für Frauen der Begabtenförderungswerke wird vom Cusanuswerk, dem Begabtenförderwerk der katholischen Kirche in Deutschland, durchgeführt und durch das BMBF gefördert. Das Programm ist zertifiziert nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Mentoring. Kooperationspartner und beteiligte Werke der aktuellen Programmrunde sind das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk, das Evangelische Studienwerk, die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, die Hanns-Seidel-Stiftung, die Hans-Böckler-Stiftung, die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die Stiftung der deutschen Wirtschaft und die Studienstiftung des deutschen Volkes.


Das Cusanuswerk

 
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