Das Preisträgerkonzert des Maria-Ladenburger-Förderpreises zum Nachhören
2. Februar 2023, 20:04 Uhr im WDR 3 Kulturradio

Am Donnerstag, 2. Februar 2023, ist das Preisträgerkonzert des Maria-Ladenburger-Förderpreises im Rahmen der Sendung "WDR 3 Konzert" ab 20:04 Uhr im WDR 3 Kulturradio zu hören. Nach der Ausstrahlung ist das Konzert für 30 Tage im WDR 3 Konzertplayer abrufbar.

Am 24. Juni 2022 wurde der „Maria-Ladenburger-Förderpreis für Musik“ an vier herausragende junge Musikerinnen und Musiker verliehen. Im Rahmen eines Preisträgerkonzerts im Kammermusiksaal des Bonner Beethoven-Hauses wurden die Preise an Anna Kalvelage (Violoncello), Eszter Kruchió (Violine), Kilian Scholla (Klavier) und Sophie Steiner (Harfe) überreicht. Der „Maria-Ladenburger-Förderpreis für Musik“ wird seit 2020 alle zwei Jahre vergeben. Er geht auf eine Initiative der Familie Friederike und Prof. Dr. Clemens Ladenburger zurück und erinnert an ihre Tochter Maria, die bis zu ihrem gewaltsamen Tod Stipendiatin des Cusanuswerks war. Kooperationspartner des Preises sind zudem die Stiftung Begabtenförderung Cusanuswerk und die Deutsche Bischofskonferenz. Unterstützt wurde die Preisverleihung durch die Deutsche Grammophon und WDR 3.

„Tradition und Aufbruch“ – so lautete das Motto des Konzertprogramms, mit dem sich die Preisträgerinnen und der Preisträger der Öffentlichkeit präsentierten. Mit ihren Beiträgen zeigten sie, wie musikalische Traditionen Ausgangspunkte für neue Aufbrüche sein können. Werke, von Bach, Mendelssohn Bartholdy und Bartók kamen in modernen Interpretationen zu Gehör, zeitgenössische Kompositionen und eigene Arrangements der Ausgezeichneten schlugen den Bogen zur musikalischen Gegenwart.

Mit dem „Maria-Ladenburger-Förderpreis für Musik“ will die Familie Ladenburger im Gedenken an ihre Tochter etwas von dem zurückgeben, was sie in der Gemeinschaft der Cusanerinnen und Cusaner an Bildung und spiritueller Prägung empfangen durfte. 2019 wurde der Maria-Ladenburger-Fonds gegründet; er dient der Finanzierung des Förderpreises und kann durch zweckgebundene Spenden unterstützt werden. Nähere Informationen: https://stiftung.cusanuswerk.de/wir-ueber-uns/stiftungsfonds.

Die Preisträgerinnen und Preisträger:

Anna Kalvelage, Violoncello
Anna Kalvelage, geboren 1998 in Köln, studiert seit 2016 bei Prof. Stephan Forck an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Sie trat als Solistin mit dem Kammerorchester Magdeburg, mit dem „Das Sinfonieorchester Berlin“ und der „Neue Philharmonie Berlin“ auf. Seit 2018 spielt Anna ein Violoncello von Marinus Capicchioni, Rimini 1958, eine treuhänderische Eingabe in den Deutschen Musikinstrumentenfonds aus Nordhorner Familienbesitz. Sie ist seit 2018 Stipendiatin des Cusanuswerks.

Eszter Kruchió, Violine
Eszter Kruchió, geboren 1993 in Budapest, studierte bei Ernst Kovacic in Wien, Tanja Becker-Bender in Hamburg und Ulf Schneider in Hannover, derzeit im Konzertexamen. Sie ist aktuell Finalistin des Berlin Prize For Young Artists, ausgewählt aus über 230 Bewerbern. Als leidenschaftliche Kammermusikerin konzertierte sie u. a. mit Thomas Riebl, Péter Nagy und Claudio Martínez-Mehner. Sie ist Mitglied des preisgekrönten Chaos String Quartets. Seit 2017 ist sie Stipendiatin des Cusanuswerks.

Kilian Scholla, Klavier
Kilian Scholla, geboren 1996 in Staßfurt, tritt regelmäßig als Solist, Kammermusiker sowie als Liedbegleiter, u. a. in Deutschland und im Vereinigten Königreich, auf. Die Beschäftigung mit Improvisation und zeitgenössischer Musik nimmt einen besonderen Stellenwert in seiner künstlerischen Tätigkeit ein. Eigene Werke sind regelmäßig Bestandteile in seinen Konzertprogrammen. Kilian Scholla ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Seit 2020 ist er Stipendiat des Cusanuswerks.

Sophie Steiner, Harfe
Sophie Steiner, geboren 1995 in Wien, ist Harfenistin und Artistic Director. Neben ihrer Karriere als Solistin, Kammer- und Orchestermusikerin entwickelt sie neue Konzertkonzepte und wurde hierfür mit dem Masefield-Preis ausgezeichnet. Mit dem Ziel, kulturelle, soziale und persönliche Grenzen durch Musik zu überwinden, gründete sie das Ensemble „BreakingBorders“ und initiierte das Festival „Shirabe“, um interkulturelles Verständnis, Respekt und Austausch durch Kunst zu fördern. Seit 2017 ist sie Stipendiatin des Cusanuswerks.

Pressemitteilung zur Preisverleihung

 

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