Mit einer feierlichen Veranstaltung vom 11. bis 13. September 2026 in Münster ist das Ralf Dohle Mentoring-Programm 2025/2026 für zukünftige Führungskräfte in helfenden Berufen zu Ende gegangen.
Über zwölf Monate hinweg wurden 40 aktive und ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten aus dem Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich jeweils von einer erfahrenen Führungskraft aus einem passenden Berufskontext begleitet. In den persönlichen Gesprächen konnten die Mentees ihre berufliche Entwicklung reflektieren, Erfahrungen aus der Praxis einordnen und ihre Vorstellungen von verantwortungsvoller Führung weiterentwickeln.
Die von Dr. Claudia Schmitz geleitete Abschlussveranstaltung bot Gelegenheit, auf den gemeinsamen Mentoringprozess zurückzublicken und die Erfahrungen aus den Tandems miteinander zu teilen. Dr. Phuong Glaser, Coach und Mentoring-Expertin, gestaltete die Abschlussreflexion und widmete sich der reflektierten (Selbst-)Führung in helfenden Berufen. Die Mentorinnen Eva Kuhn, Prozess- und Projektmanagerin sowie Mitglied im Klinischen Ethikrat, und Dr. Katharina Lehner-Glückert, Fachärztin für Anästhesiologie und Intensivmedizin, beleuchteten moralische Konflikte in diesem Arbeitsfeld.
Im Festvortrag machte Manuela Roßbach, CEO Aktion Deutschland Hilft e.V., deutlich, dass internationale Zusammenarbeit und humanitäre Hilfe neben Fachwissen vor allem Führung, Empathie und den Mut zu verantwortungsvollen Entscheidungen brauchen.
Felix Dresewski, Geschäftsführer der Kurt & Maria Dohle Stiftung, hob besonders den intensiven Austausch während der vielfältigen Veranstaltungen des Programms hervor: „Es war beeindruckend zu sehen, wie intensiv die Tandems dieses Jahr genutzt haben, um miteinander zu arbeiten, sich kennenzulernen, gemeinsam Gedanken auszutauschen.“
Wie bereichernd Mentoring sein kann, betonte das Mentoring-Tandem Annika Buschmann und Sandra Postel, Präsidentin der Pflegekammer NRW: Gutes Mentoring zeige nicht nur neue Perspektiven auf, sondern öffne Türen und schaffe Verbindungen, die weit über die Programmlaufzeit hinaus Bestand haben können.
Das Mentoring-Programm ist Teil des Qualifizierungsprogramms „Führungskräfte in helfenden Berufen“ und wird durch die Förderung aus dem Ralf-Dohle-Gedächtnisfonds ermöglicht. Dieser wurde im Jahr 2024 ins Leben gerufen, um im Gedenken an den Stifter Ralf Dohle zukünftige katholische Führungskräfte zu fördern, die ihren Glauben in Beruf, Gemeinde und Alltag leben.
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