Viele Adventslieder klingen nach großer Sehnsucht und Erwartung. Auch vor Christus war das Volk in Israel voll Erwartung: Ein Messias war verheißen, Rettung aus Unterdrückung und Erlösung von Missständen wurden ersehnt. Auch Maria und Josef teilten die Erwartung und Hoffnung ihrer Zeit, doch sicher haben sie nicht damit gerechnet, dass es sie selbst trifft. Überraschend steht ein Engel im Raum und verkündet Großes, auch Josef hat sich sein Leben bestimmt anders vorgestellt: nun wird alles anders. Und plötzlich erscheinen Engel den Hirten auf den Feldern – auch damit war nicht zu rechnen. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie sich auf das Neue einließen und ihre Erwartungen erfüllt oder sogar übertroffen wurden. Die Spannung zwischen Erwartung und Erfüllung ist vielen vertraut. Doch wie damit fruchtbar umgehen? Erlaube ich mir, meine liebgewordenen Bilder loszulassen und wirklich Neuem Raum zu geben? Folge ich einer überraschenden Verunsicherung oder bleibe ich lieber beim Gewohnten? Wo lasse ich IHN in mir Mensch werden, so dass ER durch mich wirken kann? Mitten in der Hektik der Vorweihnachtszeit sind Sie eingeladen, sich Zeit zum Innehalten zu nehmen, diesen Fragen Raum zu geben. Eingebettet in den Gebetsrhythmus der Benediktiner auf der Huysburg laden Texte, Lieder und Symbole zur Besinnung ein. In Zeiten der Stille und im gemeinsamen Austausch geschieht Vertiefung und auch Einübung für den Alltag zu Hause. Und wer möchte, kann die begonnene Zeit auch bis zum Montag verlängern.
Beginn: Freitag, 27. November, 18.30 Uhr
Ende: Sonntag, 29. November 2026, 14.00 Uhr
oder Montag, 30. November, 10.00 Uhr



