2522 Feuer aus der Wüste
Zu den Anfängen des Mönchtums in Ägypten und unserer eigenen Gottsuche

Datum: 23.09. - 28.09.2022

Ort: Benediktinerkloster Niederaltaich

Leitung: Pater Johannes Hauck OSB & Dr. Milan Wehnert - Geistliche Begleitung: Pater Johannes Hauck OSB & Dr. Milan Wehnert

Die Anmeldefrist ist abgelaufen.

Inhalte der Veranstaltung

Ägyptens Wüste – ein Ort von großer Bedeutung für die christliche Spiritualität. Denn hier entsteht im 3. Jahrhundert die monastische Bewegung, aus der sich die
großen mystischen Traditionen der Christenheit in Ost und West bis heute speisen. Viele der alten Klosterstätten und -höhlen in der ägyptischen Wüste haben in den
letzten Jahrzehnten eine bemerkenswerte Renaissance erlebt. Für das Glaubenszeugnis der koptischen Christinnen und Christen ist dieses „Feuer aus der Wüste“
von großer Bedeutung, gerade mit Blick auf die schwierigen Bedingungen und Herausforderungen im Land am Nil. Auch für die Weltkirche liegen hier außerordentliche
Schätze zu entdecken.


Folgen wir der geistlichen Spur der „Wüstenväter“, schauen uns um in ihren Höhlen und Klöstern, gehen „mit ihnen“ ins Schweigen und versuchen nachzuempfinden,
was sie antreibt, wie sie leben und worauf sie ihr Herz ausrichten. Von ihrer Herzenskenntnis inspiriert können wir unserer eigenen Beziehung zu Gott und zu den
Menschen nachspüren und das Geschenk kosten, schlicht in der Gegenwart des liebenden Gottes zu SEIN.

Neben Hinführungen zur Geisteswelt und -kraft sowohl der frühen Mönchsbewegung als auch der heutigen koptischen Christinnen und Christen geht es um die
ganz persönliche Erfahrung. Hierzu stehen Angebote bereit, sich neu oder vertieft auf Gott auszurichten – mittels Geistlicher Schriftlesung (lectio divina), in Spaziergängen
an der frei fließenden Donau und im Erleben der Liturgie, bei Gottesdiensten im römischen oder im byzantinischen Ritus.


Zudem feiern die Benediktiner von Niederaltaich während unserer Tage entsprechend dem ostkirchlichen Kalender das Fest des hl. Evangelisten Johannes des
Theologen, der tiefe Einsichten in die „Liebesgemeinschaft der Dreifaltigkeit“ überliefert hat. Auch wir können uns inspirieren lassen, auf den „brennend nicht
verbrennenden Dornbusch“ zu schauen und Gottes Offenbarung ICH BIN DER ICH BIN deutlicher zu vernehmen.

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