0324 Vom Schmerz zur Freude: Mit Maria unterm Kreuz
Kar- und Ostertage auf der Huysburg

Datum: 25.03. - 01.04.2024

Ort: Kloster Huysburg, Dingelstedt

Leitung: Br. Jakobus Wilhelm OSB - Geistliche Begleitung: Br. Jakobus Wilhelm OSB



Inhalte der Veranstaltung

An Ostern feiern wir die Mitte unseres Glaubens, den Tod und die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus. Seine Mutter Maria geht seinen ganzen Weg mit. Schon bald nach der Geburt in Bethlehem muss sie erfahren, wie nah Freud und Leid beieinander liegen. Die Spannung zwischen beiden begleitet ihr weiteres Leben, doch gehört sie zu den wenigen, die unter seinem Kreuz ausharren. Ihre Liebe und ihr Glaube scheinen unerschütterlich. Vom Kreuz herab antwortet Jesus ihr auf diese Liebe, indem er sie seinem Lieblingsjünger Johannes anvertraut. Auch wenn die Evangelien Maria nicht mehr ausdrücklich erwähnen, dürfen wir davon ausgehen, dass auch sie bald von der Freude über die Begegnung mit dem Auferstandenen erfasst wird. Denn an Pfingsten finden wir sie mitten im Kreis der Jünger und Jüngerinnen, wie es in der Apostelgeschichte heißt.
Sie sind eingeladen, sich ab Montag der Karwoche bewusst Zeit zu nehmen und der Spannung zwischen Leiden, Tod und Auferstehung nachzuspüren. Die Schmerzen und die Freuden Mariens mögen dazu anregen, auf Leid und Freud im eigenen Leben zu schauen, sie ins Verhältnis zur Botschaft Jesu zu setzen und so den persönlichen Glauben zu vertiefen. Impulse für Gebet und Meditation, Zeiten der Stille und des Gesprächs ermöglichen Annäherung und Auseinandersetzung.
Eine Grundstruktur der Tage bilden die Gebetszeiten der Mönchsgemeinschaft des Benediktinerklosters auf der Huysburg in der Nähe von Halberstadt. Neben der Besinnung im und um das Kloster werden auch einzelne Orte der Umgebung aufgesucht. Denn die Huysburg im nördlichen Harzvorland ist von einer Fülle von Zeugnissen christlichen Lebens früherer Jahrhunderte umgeben. Sie stehen im Kontrast zu einer stark entchristlichten Gesellschaft vor Ort.
Ab Gründonnerstag steht dann die Feier der österlichen Tage mit ihrem Spannungsbogen zwischen Tod und Auferstehung im Mittelpunkt. Möglichkeiten der konkreten Beteiligung bieten ein Projektchor und liturgische Dienste. Auch Instrumentalisten sind herzlich willkommen. Begegnungsmöglichkeiten mit den Mönchen, weiteren Ostergästen und Gemeindemitgliedern können darüber hinaus den Erfahrungshorizont bereichern.
 

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