Regelungen für die Studien- und Promotionsförderung im Inland

Studienförderung

Bei coronabedingten Problemen mit Ihrer Inlandsförderung (Verzögerungen im Studienplan, Verschiebungen von Prüfungsterminen u. ä.) wenden Sie sich bitte per E-Mail mit einer kurzen Schilderung der Situation an Ihre betreuende Referentin oder Ihren betreuenden Referenten.

Grundsätzlich gilt: Laut Erlass des BMBF vom 12.03.2020 sind pandemiebedingte Schließungen von Ausbildungsstätten im Sinne von § 2 BAföG sowie von förderungsfähigen Ausbildungsstätten im Ausland (kurzfristige Schließungen von Ausbildungsstätten bzw. Verlängerung deren vorlesungsfreien Zeiten) förderungsrechtlich unschädlich. Diese Schließzeiten sind als unterrichts- bzw. vorlesungsfreie Zeiten im Sinne von § 15 Abs. 2 BAföG zu behandeln.

Sobald die Ausbildungsstätten ein Online-Lehrangebot zur Verfügung stellen, um den Ausbildungsbetrieb auf diese Weise aufrecht zu erhalten, bleiben die Auszubildenden/Studierenden als Förderungsvoraussetzung verpflichtet, an diesem Online-Lehrangebot teilzunehmen, um weiter die jeweiligen BAföG-Leistungen beziehen zu können.

Für Studierende im Ausland gilt, sofern die Einreise ins Ausland aufgrund dortiger aktueller Einreisebeschränkungen zur Pandemievorsorge nicht möglich ist, das oben Gesagte entsprechend (d. h. zunächst BAföG-Weiterförderung im bisherigen Umfang und Teilnahmeobliegenheit bei entsprechend verfügbarem Online-Lehrangebot). Diese Regelungen gelten auch für Studienanfänger. Deren Ausbildung fängt ausnahmsweise mit einer vorlesungsfreien Zeit an.

 

Promotionsförderung

Gemäß aktuellen Hinweisen des BMBF sind Stipendiatinnen und Stipendiaten in der Promotionsförderung grundsätzlich gehalten, die für eventuelle pandemiebedingt derzeit nicht durchführbare Vorhaben verplante Zeit für die Bearbeitung anderer Fragestellungen/Aspekte des Dissertationsvorhabens zu nutzen. Auf Wunsch kann jedoch einer Unterbrechung der Förderung im Rahmen von II.3.2.1 der Richtlinien zugestimmt werden.

Sofern eine Bearbeitung anderer Fragestellungen/Aspekte des Dissertationsvorhabens im Einzelfall nicht sinnvoll möglich ist, ist dies von den Stipendiatinnen und Stipendiaten glaubhaft zu machen.
In diesen Fällen kann das Stipendium für die Zeit, in der glaubhaft eine sinnvolle Fortführung des Dissertationsvorhabens pandemiebedingt nicht möglich ist, fortgezahlt werden. Zulässig ist in diesen Fällen auch eine Verlängerung der Förderdauer um diese Zeit entsprechend der Regelung für Krankheit nach II.3.1 c) der Richtlinien. Die Förderungshöchstdauer gemäß II.3.1 Satz 3 der Richtlinien bleibt hiervon unberührt.

Pandemiebedingte Gründe sind insbesondere, wenn aufgrund der Schließung von Bibliotheken kein Zugang zu für die Fortführung der Arbeit notweniger Literatur besteht oder die Gewinnung von erforderlichen Daten durch Befragungen und Experimente derzeit nicht möglich ist.

Stipendiatinnen und Stipendiaten der Promotionsförderung, die ihr Projekt aufgrund der Pandemie nicht mehr sinnvoll fortführen können, sollten sich mit einer detaillierten Begründung an uns wenden.

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