Inspirationen

Die Festschrift zum Jubiläum und andere Publikationen zum Bestellen oder als Download.

Bildungsveranstaltungen

Förderung im Cusanuswerk zielt auf die individuelle Entfaltung der Person in der Vielfalt ihrer Möglichkeiten. Sie ist an der christlichen Sicht von Mensch und Welt orientiert, davon motiviert und inspiriert. Das Bildungsprogramm des Cusanuswerks fördert die Bereitschaft zu Kommunikation und Dialog. In dem Maße, wie die Spezialisierung und Ausdifferenzierung von Studiengängen zunimmt, wird es wichtiger, dass sich Studierende verschiedener Fachrichtungen austauschen und gemeinsame Sprachen finden, dass sie über politische Problemkonstellationen und Optionen nachdenken, dass sie für ästhetische Phänomene sensibilisiert werden und sich Handlungsräume schaffen.

Die Themen der Bildungsveranstaltungen ergeben sich aus dem Zusammenwirken von Bildungskommission der Studierenden, Geschäftsstelle und Beirat. Die Themenhorizonte entstammen den Bereichen Gesellschaft, Politik, Recht und Ökonomie, Naturwissenschaft und Technik, Kulturwissenschaften und Künste, Philosophie und Theologie. Diese Breite des Bildungsprogramms ermöglicht es, sowohl Fragestellungen zu vertiefen, die zum eigenen Fachgebiet gehören, als auch im Gespräch mit anderen Disziplinen und Fakultäten den eigenen Horizont zu weiten.

Dazu dienen das Jahrestreffen, die Ferienakademien und Graduiertentagungen, die Auslandsakademien, Abschluss-Seminare, Fachschaftstagungen und Workshops sowie Exerzitien und Besinnungstage in ihren vielfältigen Formen. Die inhaltliche Seite der Förderung umfasst aber auch Treffen an den einzelnen Hochschulorten, die in den von Vertrauensdozentinnen und Vertrauensdozenten begleiteten Hochschulgruppen stattfinden, sowie Angebote für die ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten.

Alle Veranstaltungsformen bieten die Möglichkeit einer aktiven Mitgestaltung – in intellektueller und musischer Hinsicht, aber auch mit Blick auf die vielfältigen emotionalen und sozialen Begabungen.

Jahrestreffen

Jahrestreffen

Alle studierenden und ehemaligen Cusanerinnen und Cusaner sind einmal jährlich zu einem Gesamttreffen eingeladen, das einem Jahresthema, der Vertiefung persönlicher Kontakte und der Begegnung dienen will. Die Gremien der cusanischen Mitbestimmung konstituieren sich auf diesem Jahrestreffen, Diskussionsforen und Festvortrag greifen öffentliche Themen auf.

Ferienakademien

Ferienakademien

Die vierzehntägigen Ferienakademien, die in der vorlesungsfreien Zeit stattfinden, stehen unter dem Anspruch eines studium generale. Studierende der verschiedensten Fachrichtungen kommen miteinander ins Gespräch über Grundfragen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, über Probleme der gegenwärtigen Gesellschaft  und Kultur sowie über zentrale Aspekte von Theologie und Glaube. In Plenumsvorträgen, Diskussionen und Arbeitsgruppen besteht so die Möglichkeit, sich mit Professoren, gesellschaftlichen Entscheidungsträgern und Fachleuten aus unterschiedlichen beruflichen Feldern auseinander zu setzen.

Darüber hinaus gestalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten während der Akademien ein begleitendes Programm mit eigenen Referaten über Themen aus ihren Studienfächern oder ihren Interessengebieten sowie mit kulturellen Aktivitäten. Gastvorträge und Exkursionen ergänzen das Programm. Feste Bestandteile im Ablauf der Akademien sind gemeinsame Gottesdienste. Während der Akademien sind außerdem Raum und Zeit gegeben zum gegenseitigen Austausch und für Gespräche mit der Akademieleitung oder der geistlichen Begleitung. Die Teilnahme an einer Ferienakademie pro Jahr ist für Stipendiatinnen und Stipendiaten in der Grundförderung während der gesamten Förderzeit verpflichtend.

Graduiertentagungen

Graduiertentagungen

Promovendinnen und Promovenden in der Förderung des Cusanuswerks können an allen Bildungsveranstaltungen teilnehmen. Darüber hinaus werden für sie Graduiertentagungen angeboten, die sich mit Fragen aus den Themenbereichen Theologie, Philosophie, Gesellschaft, Politik, Recht und Ökonomie, Naturwissenschaften und Technik sowie Kulturwissenschaften und Künsten beschäftigen. Dabei nehmen Probleme der Wissenschaftsgesellschaft eine besondere Stellung ein. Neben den Vorträgen und Diskussionen zum Tagungsthema haben die Stipendiatinnen und Stipendiaten die Gelegenheit, einander ihre Promotionsprojekte vorzustellen.

Auslandsakademien

Auslandsakademien

Ziel der im Ausland stattfindenden Akademien ist es, die Stipendiatinnen und Stipendiaten mit den Verhältnissen und Entwicklungen des jeweiligen Gastlandes bekannt zu machen. Weitere Auslandsveranstaltungen  widmen sich den Fragen nach der europäischen Einigung und der so genannten Dritten Welt. Der Austausch mit Studentinnen und Studenten sowie mit Gastfamilien des entsprechenden Landes haben hierbei einen besonderen Stellenwert.

Workshops

Workshops

Workshops der Reihe "Studium und Beruf" widmen sich der Frage nach dem späteren beruflichen Handeln. Während das Studium in erster Linie fachliche Kompetenz vermittelt, werden in diesen Veranstaltungen zusätzliche Qualifikationen thematisiert. Darüber hinaus stellt sich die Frage nach ethischer Urteilsbildung, die an konkreten Beispielen diskutiert wird.

Fachschaftstagungen

Fachschaftstagungen

Studierende und ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten sind in Fachschaften zusammengeschlossen, die jeweils in eigener Verantwortung Tagungen planen und durchführen. Im Gespräch mit ausgewählten Fachreferentinnen und -referenten werden hier Themen erörtert, die von hoher Brisanz sind und über den üblichen Kanon der Studieninhalte hinaus reichen. Für die Fachschaftsleiterinnen und -leiter eröffnet sich in der Vorbereitung und Durchführung ihrer Tagung der Freiraum, eine wissenschaftliche Veranstaltung in organisatorischer wie inhaltlicher Freiheit und Eigenverantwortung zu gestalten. Sich diesem besonderen Bildungsprozess zu stellen, sind ausdrücklich auch die studierenden Fachschaftsmitglieder eingeladen.

Exerzitien und Besinnungstage

Exerzitien und Besinnungstage

Das geistliche Programm mit seinen unterschiedlichen Formen von Besinnungstagen und Exerzitien verstehen wir als Einladung, sich Raum und Zeit zu nehmen für die Auseinandersetzung mit sich selbst, den tragenden Orientierungen des Lebens und dem, was für das eigene Leben Sinn bedeutet. Es ist auch ein Angebot, sich dem Dialog mit Gott auszusetzen.